Gift für die Seele b {color:#000000;} i {color:#000000;} u {color:#000000;}
....I'm going under....

Lieber J.,

ich weiß nicht mehr was ich sagen soll. ich bin echt am Ende mit meinem Latein.
Du sagst, du hast nicht einen Gedanken daran verschwendet, was heut morgen war?
Gut. Gibt zwei Möglichkeiten:
1. Du willst/kannst dir nicht die Blöße geben auch mal etwas einzugestehen. Geschweigedenn, dich wegen irgendwas zu entschuldigen.
Möglichkeit 2: Du siehst wirklich nichts ein und es dir egal, ob ich dich bitte, ob ich schreie oder weine.
Was von beidem besser ist... ich weiß es nicht. ich weiß nur, es geht nicht so weiter, wir können keine Beziehung führen in der du keine Fehler einsiehst und keine Kompromise eingehst. Denn bisher sind das immer Kompromise, die von mir aus kommen, immer bin ich es, der wieder auf dich zukommen muss. Und damit sind es letztlich eigentlich garkeine Kompromisse. Wenn du dich entschuldigst tust du das in einem sarkastischem Ton der mich noch mehr verspottet und verletzt.

Und ja, ich fand meinen Schreianfall sehr wohl gerechtfertigt. Wenn eins zum anderen kommt, ist das Fass irgendwann voll.
Aber wenn es dich glücklich macht, oder du dich vielleicht gemschmeichelt fühlst: Mich hat in meinem Leben noch nie jemand dazu gebracht, dass ich so schreien muss. Dass ich so aus der Hautfahre, wegen einem Haufen Kleinigkeiten. Ich finde es traurig und erschreckend. Aber du scheinst dich daran ja nicht im geringsten beteiligt zu fühlen.

Mir fehlen die Worte. Soviel erwarte ich nicht von dir. Da sind deine Erwartungen an mich doch etwas höher, hab ich das Gefühl.

Alles Liebe,
P.
23.4.09 18:52


Werbung


Nachgedanken

[listening to / Scotty - The Black Pearl]

[mood /  unknown]

[reading / Oscar Wilde - Der Glückliche Prinz (und andere Märchen)]

[Aufgabe der Woche /2much - and nothing done]

 

Klärende Gespräche sind wie Balsam für die Seele. Eine Zeit, die vielleicht erst als aufreibend in Erinnerung blieb, wird im nach hinein glatter, anschmiegsamer und auf die schönen Erinnerungen beschränkt. Negatives  verwandelt sich in Anekdoten, über die man gerne lacht. Sei es die Todesangst in engen Kurven am Berg, sein es giftige Worte wegen Scheibenwischern, sei es das Essen, die Hitze oder die Unnötigkeit eines teuren "Vergnügens" gekrönt von einer spektakulären Bootsfahrt mit 2 km/h. Oder sein touristische Pilgerwanderungen in vermeintlich verlassene Buchten und angst um das Auto auf nicht enden wollenden Schotterstraßen. Fahrten mit 90% Steigung und Sackgassen im Naturschutzgebiet bei Nacht. Sei es die immer gleiche Musik: zu ruhig, zu tiefsinnig, zu leise oder zu laut, zuviel viel Techno, zu wenig Sommer und immer wieder von vorn. Sei es die Uneinigkeit verschiedener Interessen und Bedürfnisse.
Das alles hat Nerven und Herzblut gekostet, es floss Benzin und Schweiß. Aber im Endeffekt hat es sich gelohnt, für den allabendlichen Schlummertrunk, Schafe und Ferkel im Arm, Tiermist an den Flip-Flops(und nackten Füßen). Für Sonnenuntergänge, verlassene Mienenlandschaften, wie Kulissen im Film. Für eine Nacht am Strand in der wir Sternschnuppen zählten bis uns die Wünsche ausgingen, das tollen im Sand, die Freiheit im Meer. Für gemeinsames Kochen, gemeinsames Spülen. Für einsame Stunden und das geschriebene Wort. Für die schäumende Gischt, die einem ins Gesicht spritzt und für kühle, feuchte Luft im einstigen Zuhause der Robben. Für Mirto und Limoncello, Aguardente und Marcello. Für Salvator-Angelo, eine amüsante Hochzeit und noch mehr Essen. Für einen lächelnden Franzosen, niedliche Welpen und verbrannte Haut. Für Nächte an Bord, auf hoher See, nichts als Sterne und Meer. Wo auch immer die verschwommene Grenze war, es ist einerlei, wir haben sie zusammen überschritten. Wir waren Mittendrin. Der Wind durchfuhr uns und trug weg, was hinter uns lag. Keiner hat den Blick zurückgewandt, alle streckten wir die Nase in den Wind. Auf zu neuen Ufern.
Ich freue mich jetzt schon darauf, wie wir das nächste Mal, mit Meersalzverklebten „Frisuren“, fleckig verbrannten Beinen und dem absolut gammligsten Touristenoutfit das Einkaufszentrum stürmen um mit einem eigenwilligen Einkaufswagen Leute und Regale zu rammen.

Ich danke euch dafür, und für ein insgesamt schönes Jahr. Auch wenn wir dieses Jahr alle unsere eigenen Wege gehen, jeder in einer anderen Stadt, in einem anderen Land das neue Jahr begrüßen: Ich denke an euch und freue mich auf viele weitere Jahre, die so und noch viel schöner werden!

 

31.12.08 17:19


Allein Allein

Spontane Mißgunst. Neid und Bewunderung. So ambivalent, so zerreißend. Ich will nicht kopieren, ich will slebst sein, aber ich kann nicht, immer sind alle besser, tiefer, gefühlvoller, schillernder, bunter...

Will schreiben, habe keine Zeit. Nehme mir keine Zeit. Will nicht mehr wegzudenken sein, will etwas hinterlassen, kann nicht wie ich will. Es ist zu wenig, immer zu wenig. Bin nicht würdig hier zu bleiben, sollte gehen, schnell und still. Keinen Wirbel machen, keine Spuren hinterlassen. Schleichen wie ein geprügelter Hund. Aber wer hat mich geprügelt? Niemand hat sich an mir die Hände beschmutzt. Höchstens ich selbst. 

 Ich drück den roten Knopf. Schon vorher kopflos. Die mechanische Stimme erklingt "Selbst zerstörung in 3...2....1...."

 ~AUS~

26.11.08 09:29


Urlaub Sardinien 2008 (III)

Der Hirtenhund meines Onkels hat geworfen. Die Welpen hat sie in eine kleine Höhle gelegt damit sie von den massigen Felsen geschützt sind. Mein Onkel hat uns 3, die er mit dem ausgestreckten Arm aus dem Loch fischen konnte, rausgeholt. Ich habe keine Ahnung warum,aber dann wollte er auch die anderen unbedingt noch rausholen. Also fängt er an auf einer anderen Seite kleine Steine auf Seite zu räumen. Der große Fels über ihnen, der sozusagen das Dach der kleinen Hohle bildete lag dabei Still und bedrohlich über ihm. Unersättlich räumte er Stein um Stein aus dem Loch, das er freigelegt hatte. Ich wollte mir das kaum ansehen, da ich schon vor meinem inneren Auge den Fels auf die Welpen und ihre Mutter fallen sah. Und dann war es endlich soweit, mit dem Übermut eines neugierigen Kindes, das so stolz auf seine Welpen ist, dass es sie unbedingt allle zeigen muss, wurde der Arm bis zur Schulter in das Loch gesteckt und der Letzte tragende Stein entfernt. Mein Cousin oben auf dem rutschenden Felsen, als mein Onkel den geradegezogenen Stein wieder reinsteckt. Ich hab nur noch meinen Onkel gesehen, begraben unter diesem großen Stein. Den Arm zerquetscht wenn nciht sogar schlimmeres. Schlim genug... aber dann macht er sich auch noch über mich lustig. "Chai paura? - Hast du Angst?"
ANGST? Ma fai scerzi? Machst du Witze? Ich doch nicht. Mein Patenonkel, den ich liebe, der alles für micht ut, der mir von seinem knappen Geld abgibt obwohl ich ihm immer wieder sage, dass es nicht nötig ist, der von den meisten im Dorf nur gehänselt wird, weil er keinen Job hat und vielleicht etwas ungepflegt wirkt, aber von mir trotzdem bei jeder Gelegenheit verteidigt wird, hätte beinahe unter diesem Felsen gelegen mit 7 Welpen und deren Mutter. Ich daneben mit einem Adrenalinstoß, der mich wahrscheinlich befähigthätte den Stein alleine zu heben, wenn es hätte sein müssen. Aber Angst? Nie.
Aber die Sticheleien gehen weiter. Ich fange an mich vor allen zu schämen. Bin ich zu ängstlich? Die anderen scheint es garnciht erschreckt zu haben. UN meine knappen Antworten treiben ihn nur noch mehr an; "Ti sei inquietato? - Bist du beleidigt?" versetzt mit einem eher verlegenen Lächeln um die Situation zu entschärfen. Meine Gedanken rasen immernoch, aber auf Deutsch. Auf italienisch fehlen mir die Worte für das was ich fühle, statt ihrer treten mir zitternde Tränen in die Augen. Die Folge des rasch abfallenden Andrenalinpegels: weiche Knie. Auch das noch.
Ich Atme die weichen Knie und die Tränen weg, wende mich ihm wieder zu und werde ziemlich laut, was der Scheiß soll, warum er die maleducati caniolini , die verfluchten Welpen, nicht da lässt wo sie sind. Und seine Antwort: "ho gia fato cose oiu pericolose. - Ich habe schon gefährlichere Dinge getan." - Schön für dich, hätte ich am liebsten geschrien, schön für dich, ich weiß nicht ob du dumm bist, aber das glaube ich eigentlich nicht, also tu gefälligst nicht so als hättest du dich nciht erschreckt und als sei ich der Blöde, der hier asugelacht gehört.
Aber alles bleibt mir im Halse stecken. Mein Kopf wird wohl noch rot sein. L., M. und B. verstehen vielleicht nich alles, aber mindestens die ersten beiden merken genau, dass ich absolut aufgewühlt bin auch wenn ich mich kaum rühre. Betretene Blicke, etwas ratlos aber auch zurückhaltend. Sie könnten wohl auch keinen Blickkontakt zu mir halten, selbst wenn ich es selbst in dem Moment gekonnt hätte.
Schweigen. Ich starre in die Landschaft, was die anderen tun sehe ich nicht. Werfen sie sich Blicke zu? Es ist mir egal, ich kämpfe mit Tränen der Erregung und Erleichterung als mein Onke mir seinen Hirtenstock hinhält. Es ist ein lange Bambusstock und er sagt: "Pichia mi! Dami un colpo! - Komm schlag mich, gibt mit einen Schlag!" Wäre ich nicht so durchgewühlt hätte ich gelacht, so konnte ich mir nciht mehr als ein "no" abzwingen und versuchen das Zittern meienr Stimme zu unterdrücken. Nur kurz hat L. nachher meine Hand genommen, als alles wieder normal wirkte und mir zugeflüstert "schon OK, es ist ncihts passiert". Mehr als das kurze Drücken meiner Hand wäre auch zuviel gewesen.
B. ist abends natürlich nochmal über das Thema gestolpert, typisch. Aber gesagt habe ich dazu nichts mehr.
Heute habe ich etwas Zeit gebraucht um mich allein zu fühlen. 1 Woche ist jetzt um und ich habe das Gefühl zwischendurch ist es schon ziemlich schwierig. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, an einer anderen Person oder an der Gruppe. Aber gerade kann ich keinen von ihnen vertragen. Ich liege im Bett und schreibe und inhaliere den Duft des T-Shirts, das J. mir mitgegeben hat. Sein Duft ist schon fast verflogen. Ob das die Wärme macht, dass der Duft sos chnell verfliegt? Ich weiß es nciht, aber so lang ist es ja nciht mehr. Im September werde ich mir dann auch ein paar Urlaubstage nehmen, damit ich etwas mehr Zeit mit ihm verbringen kann. Er hat sich Urlaub genommen, und das finde ich super lieb von ihm. Auch wenn das wieder dazu führen wird, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich dann mal doch nciht kann, so wie ich gerne würde und Arbeiten am haus und an meinem Zimmer vorgehen.

5.8.08 15:35


Urlaub Sardinien 2008 (II)

Ob ic Angst habe beim Autofahren, hast du mich einmal gefragt. Ich denke schon, dass ich einen größeren Respekt vor einem PKW habe als so manch anderer. Angst würde ich es Dennoch nicht nennen. Ich habe hier gemerkt, dass ich im Gegensatz zu den Anderen viel unsicherer bin, obwohl ich mich eigentlich doch viel besser auskennen sollte. Ich denke da spielt mein Fahrlehrer eine große Rolle. Der hat mich immer ziemlich verunsichert. Darüberhinaus habe ich ich schon eine gewisse Angst Unfälle zu verursachen. Die paar Sachen, die mir schon passiert sind. reichen mir dicke. Ich hasse das. Ich wäre gern mutiger im Verkehr, aber meistens siegt dann die Unsicherheit.

Das Problem an dem, was ich hier schreibe ist, die Frage " werde ich es die überhaupt irgendwann zeigen können?" Ich habe die Vorstellung, dass der Partner in einer Beziehung wenigstens versuchen sollte die Schwächen des anderen zu kompensieren. Statt dessen habe ich oft das Gefühl,dass jede Schwäche, die ich zeige gegen mich verwendet werden könnte. Kleine bemerkungen sind es dann, die mich aus der Bahn werfen, weil ich nich einordnen kann, was du mir damit sagen willst. Für mich ist in dem Moment dein Verhalten absolut widersprüchlich. Z.B. sagst du etwas absolut kritisches und gebärdest liebevoll. Was soll ich davon halten? Warum drückst du dich nicht einfach auch so aus, wenn du es nicht so gehässig meinst?! Warum merkst du nicht, wenn du mich in Verlegenheit bringst? Oder wenn du es merkst, warum tust du es dann immer wieder?
Klar, im Endeffekt sind es Unsicherheiten, die auf mich zurückzuführen sind, aber warum verstärkst du sie, reitest auf ihnen herum, statt dich vielleicht mal in mich hinein zu versetzen. Ich finde den Gedanken sehr schade, dass selbst wenn ich dir dies hier zu lesen gäbe, du es auf deinen Schreibtisch legen und dort vergessen würdest. Dass du trotzdem nichts an deinem Tagesablauf ändern würdest. Deine soaps schaust, vielleicht zwischendurch (in der Werbepause) mal einen flüchtigen Blick in dieses kleine Buch werfen würdest und dann dem Leben erfundener Charaktäre fernab aller Realität auf dich wirken lässt. Dir Details ihres Lebens einprägst. Manchmal, wenn wir uns unterhalten habe ich das Gefühl, ich könnte meine Gedanken und Erlebnisse genauso gut in meinen Webblog tippen, den keiner liest.
Meist siehst du mich nichtmal an, wenn ich mit dir Spreche. Du stellst keine Zwischenfragen, alles was du von dir gibst ist ein abwesendes "mhm..." während dein Blick in Reklameprospekte oder auf den Flimmerkasten geheftet ist. Du wunderst dich, warum ich dir wenig erzähle, aber wenn alles was ich zur antwort bekomme sind irgendwelche Eifersüchteleien, wenn es um Kerle geht, oder Kommentare die das Gespräch beenden. Ich weiß nicht, ob eine 3- Jährige Beziehung dazu führen muss einen solchen Gesprächsstil zu entwickeln, aber mit deinen Mädels redest du ja schließlich auch mehr. Mir ist durchaus klar, dass das mit mir nicht zu vergleichen ist, da ihr euch ja schon viel länger kennt.
ICh komme mir meist ziemlich nörglerisch vor, wenn ich mich andauerd über alles mögliche beschwere und es aussieht als würde ich kein gutes Blatt an dir lassen. Aber es ist nun mal wie immer, die negativen Dinge bewegen einen oft mehr oder länger. Es ist oft schwer sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt. Ich glaube der Urlaub ist für mich auch eine Möglichkeit herauszufinden, wie ich zu dir stehe. Blöd ist nur, dass du hier nicht die Chance hast mit mir diesen Weg zu gehen. Mit mir herauszufinden wohin das alles führt. Oder ist es gut meinen Gedanken, Eindrücken dabei zuzusehen, wie sie sich festigen und langsam für mich eine Art Realität bilden, die vielleicht nicht unbedingt mit deiner, oder irgendeiner anderen übereinstimmt?

2.8.08 14:32


Urlaub Sardinien 2008 (I)

"Also mit dem Teddy
von dir muss noch mal
ein ernstes Wort
gesprochen werden...
Der hat sich genau
so wie du im Bett und
kommt nicht sofort
nachgerobbt.
Knutscher"
Mein Teddy muss noch erzogen werden? So, so... Vielleicht war ihm warm heut Nacht Mir war jedenfalls war. Die Nächte hier sind immer war.
Ich finde es sehr schade, dass ich dir nicht immer gleich auf jede SMS antworten kann. Aber ich denke oft an dich. Und wenn ich auf mein Handy schaue, freue ich mich über jede Nachricht von dir.  Meistens lese ich sie mehrmals.
Wir waren gestern in Chia. Ein sehr schöner Strand. Türkises Wasser und weißer Sand. Heute waren wir bei meiner Tante zum Essen. Ich weiß nicht, aber irgendwie ist es schon schlimm, wenn man sich bewusst macht, dass Menschen doch alt werden, auch wenn sie für einen selbst nur höchstens 6 Wochen im Jahr wirklich existent sind. Ich wünsche mir, besonders in solchen Momenten, mich auchfraffen zu können  sie auch zwischendurch mal anzurufen. Einfach mal zu telefonieren, ganz kurz plaudern. Ich glaube ich sollte insgesamt mein feindliches Verhältnis zum Telefonieren ändern. So weibisch es vielleicht manchmal wirken mag, aber wenn ich merke, wie die Zeit langsam knapper wird... Da ist alles andere eher nebensächlich. nebenan werden gerade Lieder gegurgelt und geraten.
31.7.08 15:05


Klausuren

[listening to / Coldplay - Viva la Vida]

[mood / *seufzt*]

[reading / Geographie Skripte]

[Aufgabe der Woche /damn fucking Klausuren]

 

Oh Mann. So langsam ist es echt genug mit diesen ätzenden Klausuren. Morgen die letzten beiden, aber auch die schlimmsten. Geographie hab ich schon abgeschrieben. Die werde ich nicht bestehen können, so schlecht wie ich vorbereitet bin. Aber was solls, dann muss ich eben in einigen Monaten die Nachprüfung machen. Ist ja nur mitten im Semester und bis dahin hab ich alles vergessen und muss wieder bei Null anfangen.
Die Botanischen Bestimmungsübungen gehen glaub ich einigermaßen, bin zuversichtlich,dass ich da etwas ordentliches auf die Reihe bekomme. Wenigstens ist das Herbarium fertig und meiner Meinung nach garncihtmal so schlecht geworden,wie ich am Anfang befürchtete.

Hm, hab ihn jetzt einige Tage nicht mehr gesehen, wegen den Klausuren, nur am Dienstag kurz zum Mittagessen in seiner Mittagspause. Ich glaub das tut mir ganz gut. Und ich habe das Gefühl, er scheint endlich zu kapieren,dass ich nicht immer jeden Tag zu ihm kommen kann. Ich denke, wenn ich umgezogen bin, und er auch endlich mal zu mir komen kann, wir das ein bischen anders, wir Können abends hier in Köln vielleicht noch was machen, und es ist nicht immer so ein Drama, zu ihm zurück zu kommen. Vor allem muss ich nicht jedes mal fahren. Es ist schon stressig, auch wenn ich mich freue zu ihm zu fahren, den Abend und die Nacht mit ihm zu verbringen, aber insgesamt, ist alles schöne von soviel Stress überschattet. Und er macht es mir auch nicht grade leicht. Aber es wird. Ich merke, dass vieles vielleicht auch einfach an mir liegt, Dinge die ich mir immer vorgestellt habe und vielleicht in einer echten beziehung garnicht wirklich so ist. Und das ist auch in Ordnung so. Ganz langsam habe ich das Gefühl, ich kann ohne unwohlsein sagen dass ich ihn liebe. ich habe es ihm noch nie gesagt, ich habe auch anderen gegenüber bewusst nie diese Ausdrucksweise gewäht, aber langsam glaube ich es könnte doch richtig sein.


Am Wochenende war die Sensation Black. Ich bin zwiegespalten, es war an sich toll, leider gab es viel zu viele Aspekte, die das Gesamtbild trüben. So der Stress mit D. wegen seiner Karte. Das bedarf auch noch einer Klärung. Es zieht sich bei mir alles zusammenw enn ich daran denke, aber insgesamt war es echt ein unding, was er sich da geleistet hat. und wenn usnere Freundschaft für ihn sowieso beendet ist, werde ich mich auch mal so richtig verbal an ihm austoben können. Ich bin wirklich gespannt, wie er reagiert, ich kann es mir absolut nicht vorstellen. Ich gehe immer wieder durch was ich sagen will, spreche es mir immer wieder vor, feile an bestimmten würden, weil ich das Gefühl habe es muss perfekt sein. Auch wenn es nicht perfekt sein müsste, wenn man bedenkt, dass ich einfach im recht bin und er Mist gebaut hat, ohne sich drum zu kümmern, was das für mich für Konsequenzen hat. Ich bin echt gespannt was er am Samstag sagt, ob er sich von alleine traut etwas dazu zu sagen, oder ob ich wirklich das Wort ergreifen muss. Andererseits... warum mache ich mir da noch gedanken, er hat so oft bewiesen,dass er sich nicht im geringsten Gedanken gemacht hat, und sich feige verpisst hat,als es schließlich eng wurde. Absolut inakzeptabel. ich frage mich, ob er denkt, für mich wär das alles ok.
Auch andere Dinge waren nicht wirklich, wie ich sie mir vorgestellt habe. (publikum im Bus, Show auf der Sensation...)


Aber dafür habe ich mich sehr gut mit E. unterhalten, erfahren wie sie ihren Bruder aus versehen beim Sex mit seiner Freundin erwischt hat, und Dinge,  die sie nichtmal Lisa erzählt hat. Und das hat mich dann doch wirklich Stolz gemacht. Aber gut, wenn ich irgendwas bin, dann meistens Vertrauenerweckend. Aber ich würde auch behaupten, dass ich vertrauenswürdig bin. Schon allein, weil ich sowieso so viel wieder vergesse, dass Infos bei mir wirklich ganz gut aufgehoben sind lol


So jetzt gehts gleich schon ins Bett. Will morgen ausgeschlafen sein. Ich schnapp mir das T-Shirt von meinem Freund und kuschel damit in meinem Bett, bevor ich mich morgen auf den Weg zum Galgen mache. Aber danach bin ich erstmal erlöst. Muss zwar noch eine 6 seitige Ausarbeitung schreiben, aber wenn ich das geschafft habe, kann ich erstmal ohne Gedankliche Lasten in den urlaub fahren.

16.7.08 21:52


 [eine Seite weiter] Gratis bloggen bei
myblog.de