Gift für die Seele b {color:#000000;} i {color:#000000;} u {color:#000000;}
Stille Glut

[listening to / Enter Shikari]

[mood /Wetter. Himmel Auf Erden]

[reading / Oscar Wilde - Teleny]

[Gefühl des Tages/ Erleichterung]

 

Stille Glut - Anno 2001

Bin müde, habe nicht geschlafen, träume achtlos vor mich hin
Als aus dem nichts ein schrecklich Donnergrollen sich erhebt
Ein großer Vogel ist es wohl, der über mir nun schwebt
Das Beben, das mich jetzt erschüttert raubt mir jeden Sinn

Von Staub und Schmutz verkleben meine Augen
Zu heiß der Rauch, der meine Lungen füllt.
Erst still, dann laut nun rot, Geschrei das mich umhüllt
Und in mich dringt, dass meine Beine nichts mehr taugen.

Es ist ein Vogel, ja, mit stählernem Gefieder
Er kreischt und blick gar drohend, von oben auf mich nieder.
Ich weiß, ich kann mich nicht mehr retten, zu groß ist seine Macht.

Die Flügel sind zu Glut geworden regnen nun auf mich herab
auf meine Haut, versengen mich, decken mich nun vollends ab.
Will schlafen, Asche, träumen Asche, Asche, Asche, Nacht

(Letzte Zeile zum teil von Paul Celan übernommen )

 

Eine Nachricht,an einen besonderen Menschen:
Danke! Danke, dass du mich nicht erdrückst.
Je freier ich bin, desto mehr bin ich dein!

1.6.08 11:17
 


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